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Riesenhai

Informationen zur Haiart

Steckbrief

Foto der Haiart Allgemeines:
Der Riesenhai ist der zweitgrößte bekannte Fisch der Welt und gehört zu den Makrelenhaiartigen. Er ist die einzige Art der Familie der Riesenhaie. Trotz ihrer gewaltigen Größe sind Riesenhaie für Menschen ungefährlich. Sie verhalten sich sehr ruhig. Lediglich ihr Gewicht und ihre raue Haut können eine Gefahr für den Menschen werden. Der Riesenhai wird gefischt und vom Menschen gejagt, weshalb er heute als gefährdet eingestuft wird.

Lateinischer Name:
Cetorhinus maximus

Verbreitungsgebiet/Lebensraum:
Der Riesenhai ist auf der gesamten Erde verbreitet. Bevorzugt lebt er in kalten bis etwas wärmeren Gebieten, wo der Bedarf an Plankton gedeckt werden kann. Riesenhaie schwimmen laut Beobachtungen vor allem in Küstennähe im Atlantischen Ozean, im Mittelmeer, in der Nordsee und im Pazifik. Während ihrer Nahrungssuche dringen sie bis zu den Flussmündungen vor und tauchen auf offenem Meer bis in 700 Metern Tiefe.

Aussehen:
Riesenhaie werden durchschnittlich 7 bis fast 9 Meter groß. Sie können eine Maximalgröße von 10 bis 12 Metern erreichen. Ihr Gewicht beträgt rund 4 Tonnen. Die ölhaltige Leber macht etwa ein Viertel des Körpergewichts aus. Die Leber macht dem Riesenhai den Auftrieb möglich. Der Körper ist dunkelgrau bis graubraun gefärbt, wobei der Bauch immer heller gefärbt ist. Viele Riesenhaie besitzen zusätzliche dunkle Flecken auf dem Rücken und den Seiten, manchmal auch auf der Kopfunterseite. Die unteren Seiten der Flossen sind bei erwachsenen Haien dunkel gefärbt, bei jungen Tieren sind diese noch hell gefärbt und farblich stark vom restlichen Körper abgegrenzt. In seltenen Fällen kommt es bei Riesenhaien auch zum Albinismus. Die Brustflossen des Riesenhais sind breit. Außerdem ist die erste Rückenflosse deutlich größer als die zweite Rückenflosse. Die Analflosse ist fast so groß wie die zweite Rückenflosse. Die sichelartige Schwanzflosse ist im oberen Teil größer als im unteren. Zusätzlich besitzt die Flosse oberhalb eine Einkerbung. Die Schnauze ist sehr lang und läuft spitz zu. Das Maul ist unterständig und besitzt in mehreren Reihen spitze und kleine gebogene Zähne. Die Augen sowie die Spritzlöcher sind sehr klein ausgeprägt. Der Riesenhai besitzt fünf Kiemenspalten, die so lang sind, dass sie seinen Kopf wie einen Kragen umkreisen. Innen besitzen die Kiemen kleine Zähnchen in einer Schleimhaut die bei der Nahrungsaufnahme helfen.

Lebensweise:
Über das Verhalten und die Lebensweise ist nur wenig bekannt. Sie sind eher tagaktiv und zählen zu den langsamen Schwimmern. Anscheinend schwimmen sie längere Strecken und unternehmen lange Wanderungen. Sie sind sowohl als Einzelgänger aktiv als auch als Schulen mit etwa 100 Haien. In manchen Schulen sind nur Männchen in manchen nur Weibchen im gleichen Alter. Riesenhaie ernähren sich ausschließlich von Plankton. Um die Nahrung aufzunehmen, schwimmt er nah an der Wasseroberfläche mit weit geöffnetem Maul. Er filtriert seine Nahrung, indem sich das Plankton an den Reusen der Kiemeninnenseiten verfängt. Schließt der Hai sein Maul, werden die Organismen in seinen Hals gespült und hinunter geschluckt. Während dieses Vorgangs filtert der Riesenhai fast 2 Tonnen Wasser pro Stunde. Riesenhaie benötigen pro Tag rund 500 Liter Plankton. Nach etwa fünf Monaten wirft der Hai seine Reusen ab und neue wachsen nach. Wenn das Plankton in den späteren Monaten bis hin zum Frühjahr weiterzieht, folgt der Riesenhai und schwimmt in der Zeit in tieferen Gebieten um zu fressen. Während der Fortpflanzung kommt es häufig zu Abschürfungen der Haut und leichten Verletzungen. Das Männchen sondert sogenannte Spermatophoren, also Samenpakete ab. Nach der Paarung zieht sich das Weibchen zurück und verlässt die Gruppe. Vermutlich beträgt die Tragzeit über ein Jahr. Riesenhaie sind ovovivipar; die Eier schlüpfen bereits im Mutterleib bevor sie schließlich ein weiteres Mal geboren werden. Bevor die Junghaie geboren werden, ernähren sie sich im Mutterleib vermutlich von unbefruchteten Eiern. Pro Wurf werden nur wenige Junghaie zur Welt gebracht. Laut Beobachtungen werden bis zu sechs Junge geboren, die zwischen 1,5 und 1,8 Meter groß sind. Ihre Geschlechtsreife erreichen sie bei einer Körperlänge von 5,7 Metern bei Männchen und 8 Metern bei Weibchen.


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